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Udo Lindenberg nimmt nur kurz auf dem Kiez seinen Hut

24.10.2017

Für Udo Lindenbergs Musical fällt auf der Hamburger Reeperbahn der letzte Vorhang – „Hinterm Horizont“ soll nach dem Wunsch des Musikers aber wieder weitergehen.

„Es wäre cool, auch an anderen Orten in der bunten Republik mit dieser Show Entertainment und deutsche History auf die Bühne zu bringen“, sagte der 71-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Seine Crew und er bastelten an Plänen für weitere Aufführungen, berichtete Lindenberg. Die letzte Vorstellung im Operettenhaus steht am Sonntag (29. Oktober) an.

Die Story vom „Mädchen aus Ostberlin“ und dem Rockstar aus dem Westen war zuerst mehr als fünf Jahre lang in Berlin zu sehen, seit knapp einem Jahr lief sie in der Hansestadt. Mehr als 2500 Vorstellungen gab es laut Musicalkonzern Stage Entertainment seit der Uraufführung 2011. Mit Josephin Busch als Mädchen aus Ostberlin war die Show an den Start gegangen. Die 31-Jährige wird auch in der Hamburg-Dernière noch einmal die Rolle übernehmen. Als Udo ist Alex Melcher, 47, zu sehen – wie damals bei der Hamburg-Premiere, nachdem sich Udo-Darsteller Serkan Kaya bei den Proben verletzt hatte.

Im Operettenhaus geht es im Dezember mit dem Musical „Kinky Boots“ weiter, das bereits am New Yorker Broadway und Londoner West End aufgeführt wird. Seinen Hut nimmt Lindenberg auf der von ihm besungenen Reeperbahn jedoch nicht: Ihn zieht’s dauerhaft zum Kiez – mit einer „Panik City“ im Klubhaus St. Pauli. In der „Udo Lindenberg Experience“ will er Fans in seine Welt eintauchen lassen. Zwischen echten Ausstellungsstücken soll es zu den wichtigsten Stationen seiner Karriere aber vor allem audiovisuell gehen – ein „Udoversum mit Hightech und Hightext“. Der für den Herbst geplante Start verzögere sich bis zum Winter, sagte er. Derzeit stecke er in den Vorbereitungen für die „Udomanischen Experimente“.

Text: dpa
Foto: Tine Acke

Quelle: Welt.de, 24.10.2017